Zitat des Monats 2014
Zitat des Monats Dezember 2014 PDF Drucken E-Mail
Montag, 01. Dezember 2014

Es genügt heute nicht, sich mit dem Problem der Markttheorie in der überlieferten Weise zu befassen; man muss die Markttheorie fest in der allgemeinen Lehre vom menschlichen Handeln, in der Praxeologie, verankern.

Ludwig von Mises: Nationalökonomie, Genf 1940, 7.

 
Zitat des Monats November 2014 PDF Drucken E-Mail
Freitag, 31. Oktober 2014

Wirtschaftliches Kommando ist nicht nur das Kommando über einen Sektor der menschlichen Lebens, der von den übrigen getrennt werden kann; es ist die Herrschaft über die Mittel für alle unsere Ziele.  Wer die alleinige Verfügung über die Mittel hat, muß auch bestimmen, welchen Ziele sie dienen sollen, welche Werte höher und welche niedriger veranschlagt werden müssen, kurz, was die Menschen glauben und wonach sie streben sollen.

Friedrich August von Hayek: Der Weg zur Knechtschaft, Erstauflage 1944, Neuausgabe München 1994, 123.

 
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Dienstag, 30. September 2014

Dieses Buch ist eine Analyse wirtschaftlicher Irrtümer, die inzwischen so weit verbreitet sind, dass sie schon fast als wissenschaftliche Lehrmeinung hingenommen und kaum mehr angezweifelt werden. Wenn sie sich noch nicht auf der ganzen Linie durchgesetzt haben, so liegt das nur an ihren inneren Widersprüchen und an dem einfachen Grund, dass man sich bei den praktischen Dingen des täglichen Lebens nicht dauernd irren kann.

Henry Hazlitt: Economics in one lesson, deutsch: Die 24 wichtigsten Regeln der Wirtschaft, München 2014, 13.

 
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Sonntag, 31. August 2014

Jede wirtschaftliche Veränderung wird … im sozialistischen Gemeinwesen zu einem Un­ter­neh­men, dessen Erfolg weder im vorhinein abgeschätzt noch auch später rückschauend fest­ge­stellt wer­den kann. … Sozialismus ist Aufhebung der Rationalität der Wirtschaft.

Ludwig von Mises: Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen, in: Ar­chiv für So­zial­wissenschaft und Sozialpolitik 47 (1920/21), 86–121, 104.

 
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Donnerstag, 31. Juli 2014

Wer unserer Erkenntnis ist, hält Zufall weder für eine Gottheit wie die große Menge – denn nichts, was eine Gottheit tut, ist ohne Ordnung – noch für eine unsichere Ursache; denn er glaubt nicht, daß den Menschen ein Gut oder Übel vom Zufall zum glücklichen Leben beschert wird, dagegen daß die Ansätze zu großen Gütern oder Übeln vom Zufall geboten werden können; er hält es auch für besser, bei vernünftiger Überlegung vom Zufall genarrt, als bei unvernünftiger Überlegung vom Zufall begünstigt zu werden; besser ist es, wenn bei unserem Tun und Lassen, das was richtig entschieden ist, nicht vom Zufall zum Erfolg geführt wird.

Epikur: Brief an Pythokles, in: Philosophie der Freude. Briefe. Hauptlehrsätze. Spruchsammlung. Fragmente, übertragen und mit einem Nachwort von Paul M. Laskowsky, 14. Aufl. Berlin 2013, 59f.

 
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Montag, 30. Juni 2014

Wenn „mehr Güter“ das Ziel sind, auf das sich die Anstrengungen der Gesellschaft richten sollen, warum sollten dann „mehr Güter“ für ein einzelnes Individuum ein ehrenrühriges Streben sein? Der Sozialismus leidet an der Widersprüchlichkeit seiner Werturteile: Wenn das Wohl der Gesellschaft in größerem Reichtum liegt, warum nicht das Wohl des Einzelnen? Wenn die Gesellschaft nach diesem Ziel streben soll, warum nicht der Einzelne? Wenn dieser Appetit auf Reichtum für das Individuum falsch ist, warum dann nicht für die Gesellschaft?

Bertrand de Jouvenel: Die Ethik der Umverteilung, Erstauflage 1951, München 2012, 34.

 
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Sonntag, 01. Juni 2014

Erst seit der jüngeren Vergangenheit ist das Attribut "hart arbeitend" ein Grund für Stolz. Früher signalisierte es einen Mangel an Talent, an Gewandtheit, vor allem aber an Lässigkeit und Mühelosigkeit, an sprezzatura.

Nassim Nicholas Taleb: Kleines Handbuch für den Umgang mit Unwissen, München 2013, 47.

 
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Donnerstag, 01. Mai 2014

Alle Mittel, welche die Menschen zur Erreichung ihres physischen, intellektuellen und moralischen Wohls anwenden, gedeihen besser als mit Zumischung des Staats ... Also war bei ihm wie bei mir die höchste Rücksicht immer Wohl des Menschen, ... ungestörte Freiheit aller Handlungen.

Wilhelm von Humboldt, Tagebuch, 24. Juli 1789

 
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Samstag, 01. März 2014

Das Ausmaß der auf den Westen zukommenden Finanzkatastrophe entspricht dem Ausmaß der Ignoranz der Bevölkerung und der Eliten hinsichtlich des Wesens des Geldes.

Roland Baader: Freiheitsfunken II. Aphoristische Impfungen, Düsseldorf, 2012, 37.

 
Zitat des Monats Februar 2014 PDF Drucken E-Mail
Freitag, 31. Januar 2014

But the certain fact about inflation is that, sooner or later, it must come to an end. It is a policy that cannot last.

Ludwig von Mises: Economic Policy. Thoughts for Today and Tomorrow, 3. Aufl. Auburn 2006, 63.

 
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Dienstag, 31. Dezember 2013

Of these injustices, the greatest, because it is the foundation for all the rest, is the imputation of Germany’s sole responsibility for the war. The German people will never endure that imputation; they should never be expected to endure it. Nothing can really be settled until the question of responsibility is openly and candidly re-examined, and an understanding established that is based on facts instead of on official misrepresentation.

Albert Jay Nock: The Myth of a Guilty Nation, Kissinger Legacy Reprints, Erstauflage New York 1922, 15.

 


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