Zitat des Monats 2010
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Dienstag, 30. November 2010

Wir solltem dem Gold mehr vertrauen als machthungrigen Menschen. Es hat weder deren Schwächen noch böse Absichten. Es war, ist und bleibt das Geld der Freiheit.

Roland Baader: Geldsozialismus, Gräfelfing 2010, 161.

 
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Sonntag, 31. Oktober 2010

Die Schirmherrschaft über die Armen zu übernehmen war in der Politik immer das sicherste Mittel, sich zu bereichern.

Nicolás Gómez Dávila: Es genügt, dass die Schönheit unseren Überdruss streift. Aphorismen, Stuttgart 2007, 130.

 
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Mittwoch, 29. September 2010

Everybody knows that the only way to find out who your true friends are is by noting who stands by you when you are down and out. Political principles work the same way. If you are prepared to throw them out the window when times are tough, then you never really held them in the first place. Principles are intended especially to guide our behavior in difficult circumstances. If they don't do so, then our proclaimed principles stand revealed as having been nothing but rhetoric in the worst sense of the word.

Robert Higgs: Disgusting Political Humbug, LewRockwell.com, Dezember 2008.

 
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Dienstag, 31. August 2010

Den schlechten Ruf, den "die Politik" beim Mann auf der Straße hat, verdankt sie dem Umstand, daß den Menschen bewußt ist, daß Politik weitgehend von einer Reihe von Geschäften mit Interessengruppen bestimmt wird."

Friedrich August von Hayek: Recht, Gesetz und Freiheit, Teil 3, (Erstauflage 1979) Tübingen 2003, 316.

 
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Sonntag, 18. Juli 2010

Unsere Hauptergebnisse bezüglich des Staates lauten, daß ein Minimalstaat, der sich auf einige eng umgrenzte Funktionen wie den Schutz gegen Gewalt, Diebstahl, Betrug oder die Durchsetzung von Verträgen beschränkt, gerechtfertigt ist; daß jeder darüber hinausgehden Staat Rechte der Menschen, zu gewissen Dingen nicht gezwungen zu werden, verletzt und damit ungerechtfertigt ist; und daß der Minimalstaat durchaus attraktiv wie auch das Rechte ist.

Robert Nozick: Anarchie. Staat. Utopia, 11.

 
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Mittwoch, 30. Juni 2010

Der Zweck der Freiheit ist … Gelegenheit für etwas seiner Natur nach Unvorhersehbares zu bieten: weil wir nicht wissen, welchen Gebrauch der einzelne von seiner Freiheit machen wird, ist es so wichtig, dass sie allen gewährt wird.

Friedrich August von Hayek, Ursachen der ständigen Gefährdung der Freiheit, 103.

 
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Sonntag, 30. Mai 2010

Das Freiheitsprinzip ganz allein fordert zu seiner Durchsetzung eine Beschränkung der Staatsmacht; denn die Freiheit ist das einzige Gut, das allen in gleichem Maße nützt und keinen ernstgemeinten Widerstand hervorruft.

Lord Acton, The History of Freedom an other Essays, 288.

 
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Donnerstag, 29. April 2010

Macht zielt darauf ab, zu korrumpieren, und absolute Macht korrumpiert vollständig. Große Männer sind fast immer schlechte Menschen, selbst dann, wenn sie Einfluss und keine Autorität ausüben: Dies trifft umso mehr zu, wenn die Wahrscheinlichkeit oder Unvermeidlichkeit der Korruption durch Autorität hinzukommt. Es gibt keine schlimmere Häresie als die, wonach das Amt den Amtsträger rechtfertigt.

Lord Acton: Brief an Mandell Creighton, 5. April 1887.

 
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Mittwoch, 10. März 2010

It seems as if, for economists, the whole post-Keynesian epoch must be judged to be a sequence of lost generations from whom no value product emerged at all.

James Buchanan: Economists Have No Clothes, in: Rationality, Markets and Moral Vol. 0 (2009), 151.

 
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Sonntag, 28. Februar 2010

Der totale Wohlfahrtsstaat ist unvermeidlicherweise ein totalitärer Zwangsstaat, und wir würden damit, ob wir wollten oder nicht, auf die Staatssklaverei des Totalitarismus lossteuern. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir in Übereinstimmung mit dem Subsidiaritätsprinzip den Grundsatz vertreten, dass die soziale Sicherung ein notwendiges Übel ist, das unbedingt auf die Fälle beschränkt werden muss, in denen es nachweislich unentbehrlich ist, und in denen der Eintritt dieser Unentbehrlichkeit nicht vorbeugend verhindert werden konnte. Mit moralischer Berechtigung dürfte auf Sozialunterstützungen nur in den Fällen zurückgegriffen werden, wo der einzelne sich eben wirklich und nachweisbar nicht selber oder durch seine Familie helfen kann.

Alexander Rüstow, Rede und Antwort, 211.

 
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Sonntag, 31. Januar 2010

Nur weil unsere Gesellschaftsordnung die Ungleichheit des Eigentums kennt, nur weil sie jeden anspornt, soviel als möglich und mit dem geringsten Aufwand an Kosten zu erzeugen, verfügt die Menschheit heute über die Summe von jährlichem Reichtum, den sie nun verzehren kann. Würde man diesen Antrieb beseitigen, so würde man die Ergiebigkeit der Produktion so sehr herabdrücken, daß die Kopfquote des Einkommens bei gleichmäßiger Verteilung tief unter das fallen würde, was selbst der Ärmste heute erhält.

Ludwig von Mises, Interventionismus, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, 1926.

 
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Donnerstag, 31. Dezember 2009

Ich glaube allerdings, dass der richtige Weg die sozialistische Ideologie und den Wohlfahrtsstaat zu bekämpfen, nicht darin besteht deren behauptete Werte in Frage zu stellen oder zu zeigen, dass sie mit der Freiheit in Konflikt stehen. Ihr schwacher Punkt liegt anderswo. Und zwar im verworrenen, konfusen Denken, in der Widersprüchlichkeit, im Unvermögen die Konsequenzen ihrer Vorschläge abschätzen zu können, oder im demagogischen Appell an die kürzestfristigen Interessen ihrer Anhänger.

Anthony de Jasay, Liberale Vernunft und soziale Verwirrung – die Vernunft als Geheimwaffe, S. X.

 


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