Zitat des Monats 2009
Zitat des Monats Dezember 2009 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 11. November 2009

Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.

Marcus Tullius Cicero, Rom, 55 v. Chr. (zugeschriebenes Zitat)

 
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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Laissez faire does not mean: let the evil last. It means: let the consumers, i.e., the people, decide - by their buying and by their abstention from buying - what should be produced and by whom. The alternative to laissez faire is to entrust these decisions to a paternal government. Theres is no middle way. Either the consumers are supreme or the government.

Ludwig von Mises (1946), Observations on Professor Hayek's Plan, Libertarian Papers 1, 2 (2009), 2.

 
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Montag, 28. September 2009

Stand firm, if you believe you have discoverd truth, and state it clearly and forcefully. Truth is often unpopular with many, but science should „hurt“ and the „truth is not optional“.

Peter Boettke (inspired by James Buchanan)

 
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Sonntag, 30. August 2009

Der unparteiische Beobachter reibt sich verwundert die Augen. Mittelalterliche Mönche und Nonnen, die ein Büßerhemd trugen, wussten wenigstens, was sie taten; sie leisteten eine Anzahlung für einen Platz im Himmel, der wohl die Qualen wert war. Das Büsserhemd des europäischen "Modells" aber geisselt die Gesellschaften, die naiv genug sind, darauf hereinzufallen, und bringt außer falschem Stolz nichts ein. Es handelt sich um einen Fall von sozialem Masochismus, bei dem der Masochist noch nicht einmal ein perverses Vergnügen aus den sich zugefügten Qualen zieht.

Anthony de Jasay, Der Hang zum Sozial-Masochismus, Neue Zürcher Zeitung vom 26.04.2005, 19.

 
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Samstag, 18. Juli 2009

Die Entartung jeder Regierung hebt fast immer mit der Entartung ihrer Prinzipien an.

Charles de Montesquieu, Vom Geist der Gesetze, 180f.

 
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Dienstag, 16. Juni 2009
Wir leben gegenwärtig ja keineswegs „im Kapitalismus“ - wie eine so gedankenlose wie hysterische Rhetorik neuerdings wieder suggeriert -, sondern in einer Ordnung der Dinge, die man cum grano salis als einen massenmedial animierten, steuerstaatlich zugreifenden Semi-Sozialismus auf eigentumswirtschatlicher Grundlage definieren muss. Offiziell heißt das schamhaft „Soziale Marktwirtschaft“.


Peter Sloterdijk, Die Revolution der gebenden Hand, 29

 
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Sonntag, 31. Mai 2009

Das Höchstmaß an "sozialer Gerechtigkeit" ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren.

Roland Baader, Freiheitsfunken. Aphoristische Impfungen, 32.

 
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Sonntag, 22. März 2009

It is no use saying that what we need is better regulation. We should always take something better than whatever we have, but it is infantile to think that we always can and that saying so will make it so.

Anthony de Jasay, Open Season on the Capitalist Free-for-All, in: Library of Economics and Liberty am 02.02.09.

 
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Samstag, 28. Februar 2009

Jeder einzelne ist ständig bemüht, die vorteilhafteste Beschäftigung für das ihm verfügbare Kapital zu finden. Dabei hat er freilich seinen eigenen Vorteil und nicht den der Gesellschaft im Auge. Doch natürlich, besser gesagt notwendigerweise, führt ihn die Erwägung seines eigenen Vorteils dazu, diejenige Beschäftigung zu wählen, die für die Gesellschaft am vorteilhaftesten ist.

Adam Smith, Untersuchung über Wesen und Ursache des Reichtums der Völker, 465.

 
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Samstag, 31. Januar 2009

Ich habe gewiß nicht geglaubt, daß das, was mir so offensichtlich falsch und eine Wiederbelebung lange widerlegter Irrtümer zu sein schien, für die Dauer einer ganzen Generation Meinung und Politik wieder beherrschen können. Auf diesem Gebiet müssen wir neu anfangen. Zu diesem Zweck müssen wir nicht nur seine speziellen Theorien zu den Akten legen, sondern den gesamten Ansatz, den er zur Mode gemacht hat: die Makroökonomik.

Friedrich August von Hayek, Die Anmaßung von Wissen, 146f.

 
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Mittwoch, 31. Dezember 2008

Auch in der Zentralverwaltungswirtschaft finden wir eine solche globale Feststellung der Größen, wie Gesamtkonsum, Gesamtinvestition und Gesamtsparen, Gesamtimport und Export. Man sieht nicht mehr die Einzelbetriebe und Haushaltungen , sondern nur noch globale Ströme in summarischer Betrachtung.

Walter Eucken

 


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