Zitat des Monats 2008
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Sonntag, 30. November 2008

Es war schon immer die Spezialität der Sozialisten, auf Kosten anderer zu leben, sei es auf Kosten der Nicht-mehr-Lebenden (Erbschaftssteuer), der aktuell lebenden Fleißigen und Sparsamen (Steuern, Abgaben, Inflation), der weniger sozialistischen Nachbarländer (Entwicklungshilfe) oder der wehrlosen zukünftigen Generationen (Staatsverschuldung).

Roland Baader, Freiheitsfunken. Aphoristische Impfungen, 21.

 
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Sonntag, 12. Oktober 2008

Gerade in der heutigen Situation besteht eine große Gefahr, dass eine nicht automatisch konstruierte Währungsverfassung zur Inflation mißbraucht wird. Die Versuchung ist nämlich übergroß, Disproportionalitäten, die im Produktionsprozeß ...  entstehen, vorübergehend durch inflatorische Maßnahmen - Kreditexpansion, Abwertung, Politik des niedrigen Zinses und dergleichen  zu überdecken. Eine solche Geldpolitik verfährt wie ein Baumeister, der anstatt dem Gebäude ein solides Fundament zu geben, seine Aufmerksamkeit in erster Linie auf das Dach konzentriert.

Walter Eucken, Grundsätze der Wirtschaftpolitik, 257f.

 
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Sonntag, 28. September 2008

Die indirekten Angriffe auf das Privateigentum ... teilen sich in zwei Gruppen. Zu der ersten zähle ich einen partiellen oder totalen Staatsbankrott, die Verminderung der nationalen Schulden, sei es an Kapital oder Zinsen, die Zahlung dieser Schulden unter dem Nominalwert, Währungsreform, Einbehaltung und so weiter. Zu der zweiten Akte der Staatsmacht gegen Personen, die mit den Regierungen einen Vertrag geschlossen haben, um ihnen die nötigen Dinge für ihre militärischen oder zivilen Unternehmungen zu liefern, rückwirkende Gesetze oder Maßnahmen gegen diejenigen, die dadurch reicher geworden sind, die peinlichen Gerichtshöfe, Annullierung von Verträgen, Konzessionen und Verkäufe des Staates an Privatleute.

Benjamin Constant, Grundprinzipien der Politik, 174.

 
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Samstag, 30. August 2008

Sobald Staatsschulden einmal ein bestimmtes Ausmaß erreicht haben, gibt es ... kaum ein einziges Beispiel dafür, dass sie ehrlich und vollständig bezahlt worden wären. Die Entlastung der Staatseinnahmen ist, wenn es überhaupt dazu kam, immer im Wege eines Bankrotts erfolgt - manchmal eines offenen, immer aber eines faktischen, auch wenn häufig eine Zahlung vorgetäuscht wurde.
Die Erhöhung des Nennwertes der Münzen war die üblichste Methode, eine faktische Zahlungsunfähigkeit des Staates unter einer vorgetäuschten Zahlung zu verbergen.

Adam Smith, Wohlstand der Nationen, 882.

 
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Donnerstag, 31. Juli 2008

"Daß der Zweck der Freiheit ist, die Möglichkeit von Entwicklungen zu schaffen, die wir nicht voraussagen können, bedeutet, daß wir nie wissen werden, was wir durch eine Beschränkung der Freiheit verlieren. ... Wenn die Entscheidung zwischen Freiheit und Zwang als eine Zweckmäßigkeitsfrage behandelt wird, die in jedem Einzelfall besonders zu entscheiden ist, wird die Freiheit fast immer den kürzeren ziehen. ... Sobald also die Freiheit als Zweckmäßigkeitsfrage behandelt wird, ist ihre fortschreitende Untergrabung und schließlich Zerstörung unvermeidlich. ...
Die Freiheit (kann) nur erhalten werden ..., wenn sie nicht bloß aus Gründen der erkennbaren Nützlichkeit im Einzelfalle, sondern als Grundprinzip verteidigt wird, das der Erreichung bestimmter Zwecke halber nicht durchbrochen werden darf. ... Eine wirksame Verteidigung der Freiheit muß ... notwendig unbeugsam, dogmatisch und doktrinär sein und darf keine Zugeständnisse an Zweckmäßigkeitserwägungen machen."

Friedrich August von Hayek, Die Ursachen der ständigen Gefährdung der Freiheit, in: Ordo, 1961, 104 - 106.

 
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Sonntag, 29. Juni 2008
"Classical-liberal (or, if you prefer, libertarian) political values are no more than the application to society at large, and to government, of some of the most fundamental and indispensable rules that every decent person learns early in life and adheres to until death. What are these rules? Keep your promises. Tell the truth. Don't take other people's stuff. Don't hit other people. Following these rules might not guarantee happiness, but you're guaranteed to be miserable if you reject any or all of them."
Donald J. Boudreaux in Ideas on Liberty.
 
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Sonntag, 01. Juni 2008

Jede unnötige Steuer bedeutet einen Angriff auf das Privateigentum, der umso widerwärtiger ist, als er mit der ganzen Feierlichkeit des Gesetzes geführt wird, und umso empörender, als der Reiche diesen Angriff gegen den Armen, die mit allen Mitteln gerüstet Staatsmacht gegen den wehrlosen Einzelnen unternimmt.

Benjamin Constant, Grundprinzipien der Politik, 184.

 
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Donnerstag, 01. Mai 2008
Die Vorreiterrolle innerhalb des unternehmerischen Prozesses der intertemporalen Koordination gebührt einem nicht wegzudenkenden Marktpreis: dem Preis für Gegenwartsgüter im Verhältnis zu zukünftigen Gütern. Dieser Preis ist unter dem Namen Zins oder Zinssatz bekannt. Der Zins steuert die Beziehung zwischen Konsum, Sparen und Investitionen in modernen Gesellschaften.

Jesús Huerta des Soto, Die Österreichische Schule der Nationalökonomie, 6

 
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Dienstag, 25. März 2008

„Gutes mit anderer Leute Geld tun“, dieses Diktum krankt an zwei Defekten: Erstens muss das Geld durch Zwang den Eigentümern weggenommen werden. Zweitens gehen Menschen mit anderer Leute Geld niemals gut um. 

Milton Friedman (in einer Fernsehdiskussion)
 
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Samstag, 29. Dezember 2007

Jedes Mal, wenn wir eine Handlung gut und schön finden, wünschen wir uns natürlich, dass sie allgemein wird. Nun sehen wir inmitten der Gesellschaft eine Gewalt, der alles weicht, und unser erster Gedanke ist, sie zur Hilfe zu nehmen, um die gewünschte Handlung vorzuschreiben und aufzuerlegen. Aber die Frage ist, ob man nicht sowohl die Natur dieser Gewalt als auch die Natur dieser Handlung erniedrigt, wen man obligatorisch macht, was freiwillig war. Mir meinerseits könnte es nicht in den Kopf kommen, dass das Gesetz, das die Gewalt ist, sinnvoll für etwas anderes anzuwenden ist, als Unrecht zu unterdrücken und Rechte zu erhalten.

Claude Frédéric Bastiat, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit, (Bastiat-Brevier), 83.

 
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Samstag, 29. Dezember 2007

Die romantischen Demokraten keltern einen berauschenden Wein aus Trauben, die mit viel Geduld auf einem gepflegten Weinberg gezogen worden waren. Oft berauschte dieser Wein sie dermaßen, dass sie es vergaßen, die Reben zu pflegen – oder gar absichtlich auf ihnen herumtrampelten. Wenn sie die Lehren aus der Erfahrung gezogen hätten, in der ihre ganze Ideologie erst die Bestätigung finden muss, dann wären die romantischen Demokraten nicht in den tragischen Irrtum verfallen, dass sie die königlichen Prärogativen an das Volk weitergeben könnten, sobald sie den König um einen Kopf kürzer gemacht hatten. Sie hätten die Menschheit nicht in die grosse Reaktion hineinmanövriert, in die sie nun immer tiefer hineinrutscht, seitdem die Kollektivisten die Demokraten dazu überredeten, den Staat nicht mehr als Schiedsrichter und Schlichter, sondern als Wohlfahrplaner und Lieferanten eines reichen Lebens anzusehen.

Walter Lippmann, Die Gesellschaft freier Menschen, 382.

 
Zitat des Monats Januar 2008 PDF Drucken E-Mail
Samstag, 29. Dezember 2007

Wenn eine Nation von Steuern erdrückt ist, ist nichts schwieriger und ich möchte sagen unmöglicher, als sie gleich zu verteilen. Die Statistiker und Finanzpolitiker erstreben es nicht mehr. Noch unmöglicher ist es jedoch, sie auf die Reichen zu beschränken. Der Staat kann nicht viel Geld haben, wenn er nicht bei allen und vor allem bei den Massen abschöpft. … Weg mit den Kletten des Finanzamts, dieser gefräßigen Bürokratie, dem schmarotzenden Ungeziefer am Gesellschaftskörper; keine indirekten Steuern mehr, dieses mit Gewalt und List geraubte Geld, diese fiskalischen Fallen auf allen Pfaden der Arbeit, diese Fesseln, die uns mehr noch schaden durch die Freiheiten, die sie uns nehmen, als durch die Mittel, die sie uns rauben.

Claude Frédéric Bastiat, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit, (Bastiat-Brevier), 82.

 


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