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... und ihre Ahnen und Nachkömmlinge
Der Starkolumnist des Kapitalismus PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 21. September 2014

Am 29. November 1964 kamen im New York University Club namhafte Liberale zusammen. Sie hielten Vorträge zu Ehren eines Jubilars, der gerade ein Buch über die Grundlagen der Moral publiziert hatte. Ludwig von Mises würdigte ihn in seinem Grußwort: „In dieser Zeit des großen Ringens für Freiheit und eine Gesellschaft, in der Menschen als freie Menschen leben können, sind sie unser Anführer.“ Anlass war der siebzigste Geburtstag eines der größten Freiheitspublizisten: Henry Hazlitt. 2014 jährt sich sein Geburtstag zum 120. Mal, zugleich liegt sein Todestag erst 21 Jahre zurück – klassische Liberale werden alt und geraten in Vergessenheit.

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Jeremy Benthams Beitrag zur Entwicklung des liberalen Grundprinzips der Moral PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29. Mai 2014

Der Utilitarismus als Moralphilosophie

Zusammenfassung und kritische Analyse von Helmut Krebs

 

Einführung

Die Moralphilosophie fragt danach, was gutes und schlechtes Handeln ist. Ihre Themen sind Ziele und Mittel, Werte und Strategien des Handelns. Sie fragt: Was sollen wir tun?

Ideengeschichtlich lässt sie sich in die die beiden Hauptströme der Gesinnungsmoral und der Verantwortungsmoral unterteilen. (1, S. 70)

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Claude-Fréderic Bastiat als Kämpfer gegen einen neuen sozialistischen Absolutismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HK   
Donnerstag, 15. Mai 2014

Der Staat am Scheideweg

Eine Zusammenfassung von Helmut Krebs

Claude-Fréderic Bastiat (1801–1850) wächst als Abkömmling einer Gutsbesitzer- und Händlerfamilie in Südfrankreich nördlich der Pyrenäen auf. Nach dem frühen Tod seiner Eltern wird der Neunjährige in ein Internat gesteckt, wo er eine gute Schulbildung erfuhr. Ohne Abschluss tritt er mit achtzehn Jahren in das Handelsgeschäft seines Großvaters ein. Mit fünfundzwanzig Jahren stirbt auch sein Großvater und hinterlässt ihm ein stattliches Erbe, von dem er leben kann. Zunächst bewirtschaftet er das Landgut selbst. Ihn interessieren aber mehr seine Studien. Bald schon engagiert er sich politisch bei den Erhebungen des Jahres 1830 für ein neues liberales Regime. Er kandidiert wenig später für das Regionalparlament und wird nun bis zu seinem Tod publizistisch und als Parlamentarier eine politische Tätigkeit entfalten, die ihn in Frankreich berühmt macht. Er wird zum führenden Kopf der liberalen Bewegung. An der Seite Richard Cobdens, dem Führer der Anti-Corn-League in England, tritt er für den Freihandel in Frankreich ein. Die von ihm gegründete Association pour la liberté des échanges wird nach seinem Tod ein Abkommen mit England durchsetzen.

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Wilhelm von Humboldts als Kritiker absolutistischer Machtansprüche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HK   
Sonntag, 13. April 2014

Die Grenzen der Wirksamkeit des Staates

Eine Zusammenfassung von Helmut Krebs

Wilhelm von Humboldt (1767–1835) entstammte einer preußischen Beamtenfamilie von jungem Adel. Seine Mutter war eine wohlhabende Witwe aus einer hugenottischen Einwandererfamilie. Ihr Vermögen setzten ihn und seinen Bruder Alexander in den Genuss finanzieller Unabhängigkeit. Die Brüder erfuhren eine Privaterziehung bei den besten Gelehrten Berlins. Diese verkehrten im Kreis der Berliner Aufklärer. Alte Sprachen, Philosophie (insbesondere Kant), Geschichte, Naturrecht und Nationalökonomie stand auf dem Lehrplan. Von der altgriechischen Kultur war Humboldt besonders beeinflusst. Dem klassischen Ideal der harmonischen Persönlichkeit blieb er während seines ganzen Lebens treu. Als junger Erwachsener verkehrte er in den Salons von Henriette Herz und Rachel Levin (Varnhagen), wo er auch Friedrich Gentz kennen lernte. Bildungsreisen in Zentren des Geistesleben wie Göttingen, Mainz und auch nach Paris erweiterten seinen geistigen Horizont.

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Kant als Kritiker der liberalen Rechts-und Staatslehre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HK   
Sonntag, 30. März 2014

Die Rechts- und Staatslehre des Immanuel Kant

Eine Zusammenfassung von Helmut Krebs

Kant (1724–1804) schreibt auf dem Höhepunkt der Aufklärung. Die Wurzeln seines Denkens sind umfassend: Grotius, Hobbes, Pufendorf, Locke, Leibniz, Thomasius, Wolff, Montesquieu, Hume, Smith, Rousseau und Mendelssohn haben ihre Ideen zu Naturrecht und Sozialvertrag, zur Legitimität von Recht und Herrschaft und zur Gerechtigkeit vorgelegt. Kant unterwirft sie einer kritischen Überprüfung mit dem Ziel, die inhärenten Widersprüche und dogmatische Setzungen im Sinne einer logisch konsistenten Synthese zu überwinden, um eine zeitlos gültige, unwiderlegbare Lehre der Freiheit des Menschen herzustellen.

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Locke als Begründer der modernen Staatslehre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HK   
Sonntag, 23. März 2014

Die Politologie des John Locke

Eine Zusammenfassung von Helmut Krebs

Locke (1632 bis 1705) lebte in einer Zeit, in der das nachmalige Großbritannien in religiöser und machtpolitischer Hinsicht gärte. Er stammte von puritanischen Eltern ab — war zeitlebens gläubiger Christ — schloss sich aber früh der anglikanischen Staatskirche an. Dies öffnete ihm eine akademische Karriere, die er am Christ Church College in Oxford antrat. Er war in der traditionellen Scholastik und in vielen Fächern bewandert. Seine Interessen waren weit gefächert. Insbesondere die empirische Naturerkenntnis zog ihn an. Er brachte es so weit als Mediziner, dass er prominente Patienten mit Erfolg behandeln konnte. Die geistige und politische Elite des Landes erkannte seine Größe. Isaac Newton zum Beispiel schätzte ihn als Gesprächspartner. Von Hause aus leidlich vermögend, verbrachte er die größte Zeit seines Lebens als Sekretär Lord Ashleys, des Earl of Shaftesbury, der der Partei der Whigs, der ersten liberalen Strömung Englands angehörte, und für den er viele Schriften verfasste, die in die Debatten der Zeit eingriffen.

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Hume als Begründer der liberalen Staatslehre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HK   
Mittwoch, 05. März 2014

Die Politologie des David Hume

Eine Zusammenfassung von Helmut Krebs

Hume (1711 bis 1776) konstruiert seine politische Lehre, indem er drei Ebenen menschlichen Handelns unterscheidet, die sachlogisch aufeinander aufbauen. Die Grundfrage der Moral ist, wie die durchgängige Selbstsüchtigkeit (T 486 / 313 / II 230) des Menschen Kooperation ermöglicht.

„Die Selbstsüchtigkeit des Menschen lebt vom Missverhältnis zwischen den Gütern, über die er verfügt, und seinen Bedürfnissen.“ (T 495 / 318 / II 238)

„Da jeder Mensch sich selbst mehr liebt als irgend eine andere Person, wird er natürlicherweise dazu getrieben, seine Erwerbungen so weit auszudehnen wie möglich; und nichts kann ihn in dieser Neigung einschränken als Überlegung und Erfahrung, die ihn lehren, welche gefährlichen Folgen solche Freizügigkeit hat und dass sie eine völlige Auflösung der Gesellschaft nach sich ziehen muss.“ (Essays 480 / 316)

Der Mensch ist ein Mängelwesen, ein bedürftiges und schwaches Wesen.

„Unter allen Tieren, die den Erdball bevölkern, gibt es keines, gegen das die Natur auf den ersten Blick grausam verfahren zu sein scheint; nur gegen den Menschen. Wie zahllos sind die Bedürfnisse und notwendigen Mittel, die sie ihm zur Befriedigung derselben gewährt hat.“ (T, Buch III, 2. Teil, 2.. Abschn., Der Ursprung von der Rechtsordnung und Eigentum, S. 564)

Darum kann er nicht auf sich allein gestellt leben, mindestens aber sehr viel schlechter als in Gesellschaft.

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James M. Buchanan: Economists have no Clothes - and Jim doesn’t need them anymore PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 12. Januar 2013

Die liberalen Klassiker sterben aus. Einer der letzten großen ist am 9. Januar gestorben: James M. Buchanan (1919-2013). Nobelpreisträger 1986 für seine Entwicklung der vertraglichen und konstitutionellen Grundlage der Theorie ökonomischer und politischer Entscheidungsfindung. Als einer der Begründer der „Public Choice School of Economics“ und damit Pionier der Neuen Politischen Ökonomie ist wissenschaftspublizistisch bekannt durch Werke wie „The Calculus of Consent“, „The Limits of Liberty“, „The Power to Tax“ und „The Reason of Rules“. Buchanan gehört zu denjenigen Ökonomen, die noch interdisziplinär gearbeitet haben. Er unterschied zwischen zwei Ebenen öffentlicher Wahlhandlungen: der Verfassung und nachkonstitutionellen Entscheidungen innerhalb bereits gesetzter Regeln. Buchanan drängte Ökonomen sich mehr mit der ersten, grundsätzlichen Ebene zu beschäftigen statt zum politischen Spieler zu werden. James M. Buchanan rückt damit die Frage der Ordnung in den Mittelpunkt, eine Frage, die in Deutschland so aktuell ist wie lange nicht angesichts der Euro- und EU-Krise und dem Ende des wohlfahrtstaatlichen Modells.

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Liberale Ikone PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 29. Juli 2012

Zum 100. Geburtstag: Der US-Ökonom Milton Friedman war ein leidenschaftlicher Kämpfer für mehr Freiheit in allen Bereichen

„Der Euro sollte noch vor dem 1. Januar 2002 aufgegeben werden.“ konstatierte Milton Friedman in einem Brief an den italienischen Ökonomen und Politiker Antonio Martino im April 1999. „Die Mängel des Euro werden etwas Zeit brauchen bis sie sich offenbaren“, indes solle Italien zumindest die Druckplatten für die Lira behalten. 2002 erneuerte der neben John Maynard Keynes bedeutendste Ökonom des 20. Jahrhunderts seine Kritik als er dem Magazin „Capital“ sagte: „Euro-Land bricht in fünf bis 15 Jahren auseinander“. Die von ihm genannten Gründe sind heute unübersehbar: unterschiedliche Kulturen, Wirtschaftsweisen und Wettbewerbsfähigkeit.

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Roland Baader (14.02.1940 - 08.01.2012) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 08. Januar 2012

altKlassisch-Liberale können alt werden, Mises, Hayek und Hazlitt wurden über 90, es sei denn das Entdeckungsverfahren des Lebens endet frühzeitig durch Interventionismus. Manche Interventionen sind derart stark, dass die Selbstheilungskräfte nicht ausreichen. Roland Baader hat mit Klugheit und Einfallsreichtum immerhin seinen Tod hinauszögern können und uns in diesen Jahren eine Fülle von Schriften beschert.

Der klassische Liberalismus verliert einen wortgewaltigen Sozialphilosophen und Ökonomen. Andersdenkenden geht ein weithin vernehmbares Korrektiv und ein bedeutsamer Mahner verloren. Oliver Kahn verdankt bekanntlich den Erhalt seines Vermögens vor der Weltwirtschaftskrise der Lektüre von „Geld, Gold und Gottspieler“. Konsequente Liberale, noch dazu von solchem Format, sind im deutschsprachigen Raum eine Seltenheit. Wer behauptete liberal zu sein, tatsächlich aber dem Interventionismus immer wieder das Worte redete oder zu schädlichen Kompromissen bereit war, den hielt Roland Baader für ein „Weichei“ und sprach das auch aus.

Seine Familie und Freunde verlieren einen liebenswerten, klugen Menschen. Der „Enkel des Perikles“ lebte sehr bodenständig. Das kann jeder, der seine Bücher liest, spüren. Auch deshalb werden die Schriften des herausragenden Freiheitsdenkers unserer Zeit überdauern und insbesondere viele junge Menschen inspirieren. Insofern hätte Roland Baader vielleicht dem Urteil zugestimmt, dass wir, statt seinen Tod zu beklagen, Gott lieber für sein Leben und Wirken danken sollten.

 
Reichsfreiherr vom und zum Stein (1757) - freiheitliche Staatsreformen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 29. Dezember 2009

Der preußische Staatsmann und Reformer Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein (1757-1831) ist vor allem wegen seiner Verwaltungs- und Wirtschaftsreformen bekannt geworden. Im Gedenkjahr 2007 wurde Steins 250. Geburtstag und das 200-jährige Jubiläum der "Nassauer Denkschrift" gefeiert, dem Reformprogramm für den preußischen Staat. 

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James M. Buchanan (1984) Die Grenzen der Freiheit – Verfahrensregeln PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 14. Juli 2009

James McGill Buchanan Jr. wurde 1919 in Murfreesboro, Tennessee/USA geboren. Der Nobelpreisträger des Jahres 1986 hat mit seinen Arbeiten die Theorie der Wahlhandlungen (Public Choice) wesentlich begründet. Das zusammen mit Gordon Tullock verfasstes Buch „The Calculus of Consent“ (1962) gilt als Klassiker dieser Theorie und behandelt die politische Organisation einer freien Gesellschaft. Buchanans politische Ökonomie hat die Sozialwissenschaft über die Volkswirtschaftslehre hinaus beeinflusst. Dies entsprach ganz seinem Streben nach einer gesellschaftspolitischen Orientierung der Wirtschaftswissenschaft.

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Thomas von Aquin (1273) Summa Theologica – Verschiedenheit der Gesetze PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 14. Juli 2009

Thomas von Aquin, der um 1225 auf Schloss Roccasecca bei Aquino in Italien geboren wurde, gilt als einer der bedeutendsten und wirkmächtigsten Philosophen und Theologen überhaupt. Als Hauptvertreter der Philosophie des hohen Mittelalters – der Scholastik – stützte er sich in seinen Argumentationen zu einem großen Teil auf die Lehre von Aristoteles. Thomas, der 1244 zum Verdruss seiner Familie in den Dominikanerorden eingetreten war und sein Leben ganz der Wissenschaft widmete, beeinflusste das mittelalterliche Staatsdenken maßgeblich. Er war mit Stauferkaiser Friedrich II. verwandt.

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Adolf Gasser (1943) Gemeindefreiheit als Rettung Europas – Kommunalismus PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 14. Juli 2009

Der schweizer Historiker Adolf Gasser (1903-1985) schloss sein Studium in Heidelberg und Zürich mit Promotionen in Geschichte und klassischer Philologie ab. Von 1928 bis 1969 unterrichtete er als Gymnasiallehrer in Basel. Im Zuge seienr Lehraufträge wurde er 1936 Privatdozent, 1942 Lehrbeauftragter und 1950 außerordentlicher Professor für Verfassungsgeschichte an der Universität Basel. Nach dem Zweiten Weltkrieg entfaltete der Universalhistoriker eine rege Vortragstätigkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Gasser war zudem politisch aktiv, etwa als Mitbegründer des Rates der Gemeinden Europas, von 1953-1968 als freisinniger Basler Grossrat und als Leiter der FDP des Kantons Basel.

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Anthony de Jasay (1991) Liberalismus neu gefaßt – Grundsteine einer entpolitisierten Gesellschaft PDF Drucken E-Mail
Montag, 10. November 2008
Anthony de JasayAnthony de Jasay wurde 1925 in der ungarischen Gemeinde Aba geboren. Seine Ausbildung, die er in Székesfehérvár und Budapest erfuhr, schloss er mit einem akademischen Grad in Agrarökonomie ab. Von 1947-48 arbeitete er als freier Journalist, was ihn 1948 zur Emigration zwang. Nach zwei Jahren Aufenthalt in Österreich emigrierte er 1950 nach Australien. Dort studierte er nebenberuflich Volkswirtschaftslehre an der University of Western Australia. Ein Stipendium erlaubte es ihm 1955 nach Oxford zu gehen, dort sieben Jahre als Forschungsstipendiat am Nuffield College tätig zu sein und zu publizieren.
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Immanuel Kant (1797) - Rechtslehre – Was ist Recht? PDF Drucken E-Mail
Samstag, 25. Oktober 2008
Immanuel KantImmanuel Kant (1724-1804) galt schon zu Lebzeiten als herausragender Philosoph. Heute ist er der wohl bedeutendste deutsche Denker der Neuzeit und der am meisten rezipierte Philosoph. Allein in seinem 200. Todesjahr sollen weltweit mehr als 1.000 Monographien und Aufsatzsammlungen erschienen sein.
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Wilhelm von Humboldt (1792/1851) - Grenzen der Wirksamkeit des Staats – Polizeigesetze PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 25. September 2008
Wilhelm von HumboldtWilhelm von Humboldt (1767-1835) war als deutscher Gelehrter, Staatsmann und Diplomat sowie Mitbegründer der Universität Berlin vielseitig tätig. Seine Staatstheorie aus der Jugendschrift „Grenzen der Wirksamkeit des Staates“ machte ihn zu einem der größten Freiheitstheoretiker in Europa und zu einer Ausnahmeerscheinung in Deutschland. Zeitlebens bildete der eigentliche Mittelpunkt seines Lebens aber die Beschäftigung mit Bildung, Sprache, Literatur und Kunst.
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John Locke (1632-1704) - Begrenzung der Staatsherrschaft auf den Schutz von Eigentum, Leib und Leben PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 10. Juli 2008
John LockeJohn Locke (1632-1704) ragt unter den (englischen) Aufklärern heraus – Voltaire urteilte über ihn: „Niemals vielleicht gab es einen helleren, methodischeren Geist, einen exakteren Logiker als Herrn Locke“. Locke muss eine eindrucksvolle Erscheinung gewesen sein, eine kultivierte, mit natürlicher Autorität ausgestattete Persönlichkeit. Als Philosoph ist er für Europas Bürgertum zur Zeit seiner Emanzipation in der frühen Neuzeit wie heute ein glänzender Wegweiser.
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Johannes Althusius (1603) - "Politica" - Beginn des verfassungsrechtlichen Denkens PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 11. Mai 2008
Johannes AlthusiusJohannes Althusius (1563-1638) wirkte als Rechtsgelehrter und Rechtssyndikus vor allem in der Grafschaft Ostfriesland. Er was gleichermaßen theoretisch wissenschaftlich wie politisch praktisch tätig. Im aristotelischen Geist erzogen und von der Schule von Salamanca beeinflusst schuf er mit seinem Hauptwerk „Politica“ eines der bedeutendsten juristischen und politischen Bücher seiner Zeit. Es erlangte jedoch auch wegen der weit in die Zukunft greifenden Lehre vergleichsweise spät den Status eines Klassikers im Vergleich zu seinen Zeitgenossen Hobbes, Bodin und Grotius.
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Solon (594 v. Chr) - Eunomia-Elegie – Begründung der Herrschaft des Rechts PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 20. April 2008
SolonDer athenische Staatsmann und Dichter Solon (640-560) zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der griechischen Antike. Solon ist darüber hinaus ein Mann von weltgeschichtlicher Bedeutung: Mit seinem Reformwerk hat er einen Meilenstein in der Verfassung der Griechen und im politischen Denken Europas gesetzt. Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. galt Solon als „Verfassungsstifter“ und Begründer der Demokratie.
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