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Be-Gier-de PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 31. Januar 2010

Unternehmensskandale werden typischerweise der Gier angelastet. Bei politischen Skandalen ist das seltsamerweise kaum der Fall. Und bei Sexskandalen ist niemals von wachsender Begierde die Rede.

 
„Fear the Boom and Bust“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 28. Januar 2010

Gute Innovationen stammen noch immer aus den USA.
Russ Roberts, VWL-Professor an der George Mason University, Virginia, USA hat zusammen mit dem Produzenten John Papola ein Rap-Video kreiert. Darin werden die gegensätzlichen Positionen  von Keynes und Hayek für die Erklärung der Weltwirtschaftskrise von 1929 und ihre Überwindung dargeboten. Das brandaktuelle Thema kommt als didaktisches Feuerwerk mit wirtschaftswissenschaftlichem Tiefgang daher. Natürlich gibt es auf der Homepage econstories.tv den Text zum Mitlesen (und Mitsingen), außerdem zahlreiche Lese- und Hörhinweise zu den beiden Gegenspielern.
„Fear the Boom and Bust“ hat in Insider-Kreisen bereits weite Verbreitung gefunden. Es wäre kein geringer Erfolg, wenn sich deshalb einige junge Menschen mehr für Wirtschaft interessieren.

 
Staatsmonopoly PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Dienstag, 26. Januar 2010

Russ Roberts hat im Cafe Hayek ein interessantes Detail zur Regulierung serviert:

Im Vorgriff auf Basel II wurden am 1.1.2002 die Kapitalanforderungen für eine Vielfalt von Investitionen per Regulierung abgesenkt – und zwar für AA+ und AAA geratete Mortgage Backed Securities (MBS) im Verhältnis von 60 : 1. Das bedeutet, Banken mussten nur 1,60 US-Dollar für jede 100 US-Dollar AAA bewerteter MBS als „Sicherheit“ zurückhalten.

Die Regierung hat also ein weiteres Spielkasino geöffnet. Und das Spielgeld gab die US-Zentralbank Fed aus, mit derart niedrigen Zinsen, dass diese zeitweise real negativ waren.

 
Volksverdummung als Breitensport PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Mittwoch, 20. Januar 2010

Bizarr? Nein, Alltag: Der Staat verzerrt den Wettbewerb durch seine (gerichtliche) Intervention, verteuert die Lebenshaltungskosten und wird das Gegenteil von dem erreichen, was damit beabsichtigt war. Hier geht es mal wieder gegen die Discounter und vermeintlich zugunsten des Einzelhandels (SPON und Welt).

Die Idee des Wettbewerbsschutzes durch den Staat war es, den beiden Mannschaften mit jeweils elf Spielern einen Schiedsrichter beiseite zu stellen, der für die Einhaltung der Regeln sorgt. Inzwischen dirigiert der Schiedsrichter den Ablauf des Spiels. Außerdem sind von den 22 Spielern weit mehr als die Hälfte spielende Schiedsrichter (Unternehmen mit Staatsbeteilligung, in Staatshand und mit staatlichen Privilegien).

Zum Klima ist Pflichtlektüre der exzellente Artikel von Klaus Peter Krause in Die Freie Welt: "Nur 0,0004712 Prozent". Mehr zum Klimaschwindel der Klimahysteriker gibt es bei den peppigen Leuten von EIKE, u.a. hier.

 
2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 25. Dezember 2009

Hier ein sicheres Rezept, wie man ein Jahr gut und harmonisch bewältigen kann, von Goethes Mutter, Katharina Elisabeth Goethe. (HT an TD)
Es lautet:
"Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit."

 
Staatsflucht? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Freitag, 11. Dezember 2009

Jung und alt kehren Deutschland den Rücken. 

Wolfram Weimer, Chefredakteur von Cicero, schreibt im Handelsblatt: „Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf“. Alle vier Minuten verließe ein Auswanderer Deutschland. Insbesondere junge, gut ausgebildete Menschen würden das Ausland der deutschen Heimat vorziehen. Der „Exodus des gebildeten Mittelstands“ sei gravierender als die Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts. Leistungswillige gehen, Transferempfänger kommen. Die Abstimmung mit den Füßen findet täglich still und leise statt.

Zugleich wartet die Welt mit der Schlagzeile auf „Mehr deutsche Rentner leben lieber im Ausland“. Demnach lassen sich inzwischen mehr als 190.000 Ruheständler ihre Alters-, Erwerbs- sowie Witwen- und Waisenrenten in die USA, Schweiz und andere Staaten überweisen. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,15 Prozent.

Was verbindet jung und alt? Möglicherweise mehr Lebensfreude angesichts besserer Lebensbedingungen, d.h. weniger Gängelstaat und weniger Bürokratie, aber mehr positive Perspektive! Mit den Worten eines kommentierenden Lesers: „Alleine schon das Gefuehl, dass ich nicht geschroepft werde um Armeen von Sozialstaat-Trittbrettfahrern zu unterstuetzen ist die Auswanderung wert. Ausserdem geniessen wir die zusaetzliche Lebensfreude!"

 
Game over – für die Verfechter des anthropogenen Klimawandels PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Freitag, 27. November 2009

Nach dem Manipulationsskandal beim IPCC geht es nun den Klimahysterikern an den Kragen. Die These vom menschengemachten Klimawandel dürfte nicht mehr tragbar sein:

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Und täglich grüßt das bolognanesische Murmeltier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Samstag, 21. November 2009

Die staatlichen Bildungsmonopolisten waren angetreten, um zahlreiche identifizierte Defizite des alten Studiensystems im Rahmen des Bolognaprozesses zu beheben. Mit der Einführung von Bachelor-Studiengängen sollten die Studienzeiten verkürzt, der Uniwechsel erleichtert und für mehr Arbeitsmarkttauglichkeit gesorgt werden.

Als Reaktion auf die Studentenproteste sollen nach Ansicht der Bildungsmonopolisten die Studienzeiten verlängert (Ausweitung von sechs auf acht Semester), der Uniwechsel erleichtert und für mehr Arbeitsmarkttauglichkeit gesorgt werden.
Wie schön, dass im neuen Studiensystem zahlreiche alte durch neue Defizite ergänzt wurden.

P.S. Haben Sie schon einmal Verbraucher gesehen, die wegen mangelnder Qualität von Produkten oder Dienstleistungen protestiert haben?

 
Liberalismus und Utopismus ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 15. November 2009

... so lautet der Titel des anregenden Hayek-Seminars in Eisenach, das mit Blick auf und von der Wartburg für alle Beteiligten neue Erkenntnisse und Einsichten bot. Aufgrund des Facettenreichtums der Gespräche und der interdisziplinären Betrachtungen lässt sich keine summarische Formel prägen. Deutlich wurde aber, dass Utopien rationalistisch-szientistische Reißbrettentwürfe sind, die Knappheit und Konflikte ignorieren, in sich widersprüchlich sind und zugleich eine romantische Anziehungskraft besitzen. Utopien verwenden einen Familientopos als Baustein. Ungeklärt bleibt in der Regel, wer die Utopie-Werte verwaltet und was mit Abweichlern geschieht. Zugleich degenerieren Menschen in einer utopischen Welt, die durch Statik gekennzeichnet ist, wenn sie nicht ohnehin geknechtet werden, wie Ayn Rand in ihrer Dystopie „Hymne“ entlarvend aufzeigt.

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Prinzipientreue gegen politische Unzulänglichkeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 25. Oktober 2009

Nach der Abwrackprämie für die politisch gut vernetzte Automobilindustrie und Lobby starke Autofahrer gibt es nun eine „Konjunkturspritze für die Pharmaindustie“ wie die Süddeutsche Zeitung kommentiert. Meine Frau war auf der Informationsveranstaltung der Ärztekammer Berlin. Ergebnis: Der Artikel trifft es! Sturm der Entrüstung bei den Ärzten: „Die Impfung gegen Schweinegrippe ist medizinisch fragwürdig, überteuert und schlecht organisiert“.

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Soziale Eiseskälte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Mittwoch, 14. Oktober 2009

Die neue Koaltion kann die erste Erfolgsmeldung verbuchen: Das drängendste aller Probleme wird zuerst angegangen - Hilfe für Hartz IV Empfänger; ihr Schonvermögen wird verdreifacht. Was wirklich notwendig und möglich ist, benennt Gerard Bökenkamp in Die Freie Welt.

Weil der brüllende Raubtierkapitalismus uns mal wieder die Kleider vom Leib reist und für Hungerlöhne sorgt, brauchen wir den Wohlfahrtsstaat. Was der aus der sozialen Kälte macht bringt Christian Hoffmann in glänzender Form zum Ausdruck (auch bei Die Freie Welt), dem steht der Leitartikel von Michael Rutz im Rheinischen Merkur nicht nach.

Wenn nichts mehr hilft, hilft Roland Baader: "Das Höchstmaß an 'sozialer Gerechtigkeit' ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren."

 
Happy Birthday Lu! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 29. September 2009

Ludwig von Mises hat heute Geburtstag. Ludwig Heinrich Edler von Mises wurde am 29. September 1881 in Lemberg geboren  er starb am 10. Oktober 1973 in New York. Mises war einer der größten Ökonomen des 20. Jahrhunderts und wurde von seiner Frau Margit kurz "Lu" genannt. Sein Biograph, Jörg Guido Hülsmann, hat ihn zurecht als letzten Ritter des Liberalismus bezeichnet.

Wir verdanken Mises viel - hervorgehoben wird häufig sein wissenschaftlicher Nachweis der Unmöglichkeit des Sozialismus, weil dieser nicht über einen Kalkulations- und Koordinationsmechanismus verfügt, den in der Marktwirtschaft die Preise übernehmen. Mit seinem Aufsatz "Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen" aus dem Jahr 1920 und seiner umfassenden Monographie über den Sozialismus "Die Gemeinwirtschaft" ist aber nicht nur die Widerlegung des Sozialismus und die Prognose seines zwangsläufigen Untergangs 70 Jahre vor dem Eintritt dieses Ereignisses verbunden. Mises hat so auch eine Reihe von jungen Ökonomen zum Liberalismus bekehrt, darunter Hayek sowie Röpke und Rüstow, zwei Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft. Es ist daher nicht übertrieben zu sagen: Der Wert der besseren Ideen ist unschlagbar.

 
Wahlsieger FOP? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 27. September 2009

Aus den Bundestagswahlen geht die FDP als Sieger hervor, zumindest was den Anstieg der Wählerzahlen wie den Bedeutungsgewinn der Partei betrifft.

Die FDP ist die letzte Partei, die derzeit noch freiheitliche Positionen vertritt. Vielleicht konnte Forum Ordnungspolitik ein kleines bisschen  zum Erfolg beitragen, denn auch hier sind die Leserzahlen dramatisch angestiegen. Dann würde die Formel lauten: Wahlsieger FDP durch FOP!

 
Neu: Lektüreliste zum Download PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 27. September 2009

Irrtümer und Trugschlüsse über die Ursachen der sogenannten "Finanzkrise" beherrschen (außerhalb informierter Kreise) immer noch das Meinungsbild. Um dem entgegenzuwirken, gibt es nun ein kleines, weiteres Hilfsmittel: eine Lektüreliste von Forum Ordnungspolitik als Download.

alt Machen Sie davon bitte reichlich Gebrauch und verteilen Sie die Liste an Freude und Bekannte. Über Anregungen freuen wir uns.

 
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