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Denken in Aggregaten macht kurzsichtig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 01. März 2009

Kurzarbeit rettet Arbeitsmarkt“ titelte die Zeitung „Der Westen“. Bei Spiegel online hieß es immer hin „... rettet die Arbeitsmarktstatistik“.

Dem muss entgegen gehalten werden: Der Arbeitsmarkt ist nicht zu retten! Märkte existieren oder aber nicht. Angesichts der umfassenden Regulierung kommen auf dem deutschen Arbeitsmarkt nur stark eingeschränkt die Bedürfnisse Arbeit suchender und Arbeit anbietender Menschen zur Geltung. Millionen Arbeitsplätze entstehen aufgrund staatlicher Regulierung durch Mindestlöhne, Kündigungsschutz, Tarifkartelle und die weitreichende Einschränkung der Vertragsfreiheit gar nicht erst. Kurzarbeit mag die ohnehin stark geschönte offizielle Statistik günstiger erscheinen lassen als  die tatsächlichen Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen. Dennoch ist es kein Zeichen von Klugheit anzunehmen, massenhaft verkürzte, vom Steuerzahler subventionierte Arbeitszeit in nicht ausreichende wettberwerbsfähigen Unternehmen habe einen positiven Einfluss auf das, wofür wir die Chiffre Arbeitsmarkt verwenden: Millionen Tauschverhältnisse Arbeitsleistung gegen Entgelt.

 
Bankgeheimnis schützt Sparer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 01. März 2009

Die anhaltenden Versuche, Steueroasen auszutrocknen und Steuerschlupflöcher zu schließen, sind direkte Angriffe auf das Privateigentum der Sparer. Pierre Bessard weist in seinem Artikel in der Weltwoche darauf hin, dass das Bankgeheimnis zum Eigentumschutz der Sparer vor Zugriffen diktatorischer Staaten eingeführt wurde. 

Fadenscheinig wirkt die populistische Argumentation von Politikern, Steuerflüchtlinge müssten gefasst, Reiche stärker besteuert und europaweite Steuerstandards ohne Ausnahme durchgesetzt werden. Wettbewerbsaversion aufgrund massloser Gier nach dem Geld der Steuerzahler treibt diejenigen um, die anschließend das Geld anderer Menschen ausgeben werden.

Mehr beim Liberales Institut: Niedrige Steuern nützen dem Gemeinwohl.

 
Haben uns verirrt, kommen glänzend voran! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Montag, 23. Februar 2009

Die Regulierer formieren sich. Die Finanzmärkte sollen lückenlos überwacht und reguliert werden. Freunden der Freiheit läuft es angesichts dieser Nachrichten eiskalt den Rücken herunter. Die Entwicklung des Wohlstands erleidet dadurch Schaden und wird sich deutlich langsamer entfalten. Zugleich gehen die Maßnahmen an der Wurzel des Übels vorbei. "Wer reguliert die Regulierer?" lautet die Parole der Stunde.

Kein Grund zur Aufregung! Wer das liest muss Tränen trocknen, vom Lachen, und kann seine Wut besänftigen. Die lückenlose Überwachung der Finanzmärkte ist angesichts vieler politischer Experten wohl (auch) ein Karnevalskracher. 1.000 Seiten Bürokratie, dass kann die Privatwirtschaft auch. Viel Freude bei der Orientierung im Paragraphen-Dschungel!

 
Inflationskrise verstehen in nur 11 Minuten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 22. Februar 2009
Jonathan Jarvis did a Great Job! Sein kurzes Video erklärt die Entstehung der Inflationskrise sehr anschaulich.
Wer noch in Erinnerung hat, dass es die Regierungen Clinton und Bush waren, die als Sozialpolitik gleichsam den Subprime-Sektor erfunden, zumindest aber mit staatlichem Druck extrem aufgeblasen haben, wird die ungeheure Gefahr sozialpolitischer Eingriffe in Märkte erkennen.
(Dank an FS für den grandiosen Hinweis!)
 
Merkel will Oasen verwüsten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 22. Februar 2009
Merkel sagt Steueroasen den Kampf an“ titelt Spiegel online. Wer die Konsequenzen der benutzten Metapher betrachtet, wird tatsächlich auf den Kern des Regierungshandelns stoßen: In der Wüste werden Oasen dem Wüstenboden gleich gemacht, damit überall die gleiche Ödnis herrscht. Das gilt obwohl Oasen Leben spenden, ein Quelle der Erholung und eine Keimzelle des Wachstums sind – in der Wüste wie in der Wirtschaft.
Wie ist Frau Merkels Botschaft zu verstehen, die Menschen müssten erkennen, dass die Regierungen die richtigen Lehren gezogen hätten, wenn sie tatsächlich den Wettbewerb und nur das Gesetz des Stärkeren gelten lassen wollen?
 
Hamburger Hayek-Gespräche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 27. Januar 2009

Wer dem Karneval entfliehen möchte oder sich gerade ohnehin im schönen Hamburg aufhält, hat am 15. Februar 2010 (Rosenmontag) eine zusätzliche, interessante Wahlmöglichkeit: Bei den Hamburger Hayek-Gesprächen lautet das Thema "Eine Lanze für die Marktwirtschaft". Ich freue mich auf den Vortrag und die sicherlich anregende Diskussion in angenehmer Umgebung.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie in der neuen Rubrik "Termine".

 
Die Regierung rettet alle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Donnerstag, 08. Januar 2009
Weltwirtschaftskrise? Sind auch Sie betroffen? Keine Sorge, die Regierung wird jeden retten!  Schwache Konjunktur – ankurbeln mit erst einem, dann zwei, wenn das nicht reicht drei und mehr Konjunkturpaketen, 25, 50 und dann eine paar mehr Milliarden. Brücken bauen, Schulen anstreichen, Straßen reparieren. Gleichzeitig werden die Steuern gesenkt – prima! Eine Zusage für einen Rettungsschirm über 400 Milliarden haben wir ja auch noch. Und dann ist da noch die EZB, die ihre Bilanz ausgeweitet hat, von September bis November von 580 auf 2.000 Mrd. Euro. Das hilft hoffentlich all jenen, die ungerechtfertigter Weise keine Kredite mehr bekommen.
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