Startseite Newsroom Florians Findlinge Von Wasserköpfen und klugen Cents!
Von Wasserköpfen und klugen Cents! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 18. Oktober 2009


Bürokraten sind bekanntlich insbesondere auf einem Gebiet groß: dem Erfinden fadenscheinig begründeter und euphemistisch verschleierter Zwangsabgaben.

Zum Beispiel die Ökosteuer. Sie wurde im Wesentlichen zur Querfinanzierung des angesichts der demographischen Realität per Umlage nicht mehr finanzierbaren Rentensystems geschaffen. Die Legitimation bestand in einer Öko-Titulierung, welche eine gutmenschenhafte Energiesparwirkung suggeriert. Gleichzeitig erhalten Großverbraucher Rabatte. No comment.

In ein ähnliches Bockshorn stößt nun die Koalitionsarbeitsgruppe Umwelt. In deren Abschlussbericht wird laut "Rheinischer Post" die Einführung eines "Wassercents" erwogen, also eine zusätzliche Abgabe auf Wasser, zur "Bekämpfung der Milliardenlöcher". Nun gut, wir zahlen als Bürger bereits dafür, dass massenweise funktionstüchtige Autos zerstört werden. Peter Hintze forderte zur Ankurbelung der Konjunktur gar eine deutsche Mondmission. Aber letzten Endes muss diesen ganzen Unsinn jemand bezahlen. Spätestens dann, wenn sich die keynesianischen Multiplikatorträume zerschlagen haben, werden wir feststellen, dass unser Geld den Bach 'runter gegangen ist.

Gleichzeitig muss man sich aber fragen, ob angesichts derart unerträglicher Phrasendrescherei ein "Heißer-Luft-Pfenning" nicht gar noch höhere Einnahmen versprechen würde. Hier darf man dann getrost auch einmal die Anhebung des Steuersatzes fordern.

Florian Stronk

 
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